Schuller Elisa

  • geboren im Jahre 1877 in ?
  • ermordet am 7. März 1944 im „Gaukrankenhaus“ Klagenfurt
  • zuletzt wohnhaft in Villach

Elisa Schuller übte den Beruf einer Köchin aus. Am 13. Februar 1944 wurde sie von der Landes-Heil-und Pflegeanstalt für Geisteskranke am Feldhof in Graz in das „Siechenhaus“ des Gaukrankenhauses Klagenfurt überstellt. In ihrem Krankenakt ist als Diagnose „Dementia paranoides“ vermerkt. Ein Monat später, am 7. März 1944, wurde Elisa Schuller dort von Oberschwester Antonie Pachner ermordet. Ihre Urne wurde am Friedhof Annabichl in Klagenfurt beigesetzt.

Elisa Schuller ist ein Opfer der „dezentralen NS-Euthanasie“.

Quellen und weiterführende Literatur: 
Die namentlich erfassten Opfer der NS-Euthanasiemorde in und aus Kärnten – Auszug aus dem Namensarchiv der Plattform der NS-Opferverbände in Kärnten. Bearbeitung und Konzept: Helge Stromberger. Erhebungsstand: Jänner 2012, maschinenschriftlich. Einsehbar: beim Kärntner Landesarchiv oder beim Autor.
Herwig Oberlerchner; Helge Stromberger (Hg.): Sterilisiert, vergiftet und erstickt. Das Wüten der NS-Euthanasie in Kärnten, Klagenfurt 2017.