Schöffmann Maria

  • geboren im Jahre 1903 in ?
  • deportiert am 25. August 1940 in die Tötungsanstalt Schloss Hartheim und ermordet
  • zuletzt wohnhaft in Treffen bei Villach

Maria Schöffmann, die Tochter einer Magd, wurde am 7. Juni 1930 in das Landeskrankenhaus Klagenfurt eingewiesen. Die Ärzte diagnostizierten Schizophrenie.

Am 25. August 1940 wurde Maria Schöffmann  im Rahmen der  „T4-Aktion“ in die oberösterreichische Landespsychiatrie  nach Niedernhart bei Linz überstellt und von dort mit einem Omnibus nach Schloss Hartheim gebracht und ermordet.

Quellen und weiterführende Literatur: 
Die namentlich erfassten Opfer der NS-Euthanasiemorde in und aus Kärnten – Auszug aus dem Namensarchiv der Plattform der NS-Opferverbände in Kärnten. Bearbeitung und Konzept: Helge Stromberger. Erhebungsstand: Jänner 2012, maschinenschriftlich. Einsehbar: beim Kärntner Landesarchiv oder beim Autor.
Herwig Oberlerchner; Helge Stromberger (Hg.): Sterilisiert, vergiftet und erstickt. Das Wüten der NS-Euthanasie in Kärnten, Klagenfurt 2017.