Pichler Rupert

  • geboren im Jahre 1890 in ?
  • deportiert am 29. Juni 1940 in die NS-Tötungsanstalt Schloss Hartheim und ermordet
  • zuletzt wohnhaft in St. Jakob im Rosental/Šentjakob v rožu

Der Hilfsarbeiter Rupert Pichler wurde am 15. April 1940 in das Gaukrankenhaus Klagenfurt eingewiesen. Wo die Ärzte bei ihm eine „Taboparalyse“ diagnostizierten. Dabei handelt es sich um Rückenmarkschwund mit einhergehender progressiver Paralyse.

Am 29. Juni 1940 wurde Rupert Pichler im Rahmen der „T-4 Aktion“ gemeinsam mit mehreren Frauen und Männern in die oberösterreichische Landespsychiatrie Niedernhart bei Linz deportiert. Von dort transportierte man diese Menschen in Bussen nach Schloss Hartheim und ermordete sie.

Quellen und weiterführende Literatur: 
Die namentlich erfassten Opfer der NS-Euthanasiemorde in und aus Kärnten – Auszug aus dem Namensarchiv der Plattform der NS-Opferverbände in Kärnten. Bearbeitung und Konzept: Helge Stromberger. Erhebungsstand: Jänner 2012, maschinenschriftlich. Einsehbar: beim Kärntner Landesarchiv oder beim Autor.
Herwig Oberlerchner; Helge Stromberger (Hg.): Sterilisiert, vergiftet und erstickt. Das Wüten der NS-Euthanasie in Kärnten, Klagenfurt 2017.