Meschnig Maria

  • geboren im Jahre 1895 in ?
  • deportiert am 25. August 1940 in die NS-Tötungsanstalt Schloss Hartheim und ermordet
  • zuletzt wohnhaft in Villach

Maria Meschnig wurde als „Villacher Stadtarme“ am 4. Juni 1936 in das Landeskrankenhaus Klagenfurt eingewiesen. Die ärztlichen Untersuchungen ergaben als Diagnose „Dementia paralytica“, eine fortschreitende chronische Entzündung des Nervengewebes. Eine Krankheit unter der so berühmte Persönlichkeiten wie Schuhmann und Donizetti litten.

Am 25. August 1940 wurde Maria Meschnig  im Rahmen der  „T4-Aktion“, gemeinsam mit mehreren Frauen und Männern, in die oberösterreichische Landespsychiatrie  Niedernhart bei Linz deportiert und von dort mit einem Omnibus nach Schloss Hartheim gebracht und ermordet.

Quellen und weiterführende Literatur: 
Die namentlich erfassten Opfer der NS-Euthanasiemorde in und aus Kärnten – Auszug aus dem Namensarchiv der Plattform der NS-Opferverbände in Kärnten. Bearbeitung und Konzept: Helge Stromberger. Erhebungsstand: Jänner 2012, maschinenschriftlich. Einsehbar: beim Kärntner Landesarchiv oder beim Autor.
Herwig Oberlerchner; Helge Stromberger (Hg.): Sterilisiert, vergiftet und erstickt. Das Wüten der NS-Euthanasie in Kärnten, Klagenfurt 2017.