Mejovšek/Mejouschek Johann

  • geboren am 25. August 1887 in St. Egyden
  • gestorben am 29. Oktober 1944 im KZ Flossenbürg
  • zuletzt wohnhaft in Feistritz im Rosental/Bistrica v. Rozu

Johann Mejouschek lebte als Schneidermeister im Rosental und wurde im Mai 1944 wegen angeblicher Partisanenunterstützung verhaftet. Am 21. Juni wurde er im Konzentrationslager Dachau als „Schutzhäftling“ mit der Nummer 74447 registriert. Bereits einen Monat später wurde er in das Lager Flossenbürg überstellt, wo er am 29.10.1944 laut offizieller Todesursache an Maramus (fortschreitender Verfall der körperlichen Kräfte) verstarb. Inoffiziell berichtete jedoch ein mit Mejouschek mitinhaftierter Kärntner Slowene nach dem Krieg, dass er in der Gaskammer ermordet worden sei.

Quellen:
Datenbank Archiv Bad Arolsen; Sig. 3712793113; 01010803 oS.
Brigitte Entner: Wer war Klara aus Šentlipš/St. Philippen? Kärntner Sloweninnen und Slowenen als Opfer der NS-Verfolgung. Ein Gedenkbuch, Klagenfurt 2014, S. 416.