Maier Hans

  • geboren im Jahre 1905 in ?
  • deportiert am 29. Juni 1940 in die NS-Tötungsanstalt Schloss Hartheim und ermordet
  • zuletzt wohnhaft in Treffen bei Villach

Hans Maier arbeitete als Hilfsarbeiter. Am 7. März 1940 wurde er in das Gaukrankenhaus Klagenfurt eingewiesen. Dort diagnostizierten die Ärzte bei ihm „Imbezillität“, eine veraltete Bezeichnung für mittelgradige geistige Behinderung.

Am 29. Juni 1940 wurde Hans Maier  im Rahmen der  „T4-Aktion“, gemeinsam mit mehreren Frauen und Männern, in die oberösterreichische Landespsychiatrie  Niedernhart bei Linz deportiert und von dort mit einem Omnibus nach Schloss Hartheim gebracht und ermordet.

Quellen und weiterführende Literatur: 
Die namentlich erfassten Opfer der NS-Euthanasiemorde in und aus Kärnten – Auszug aus dem Namensarchiv der Plattform der NS-Opferverbände in Kärnten. Bearbeitung und Konzept: Helge Stromberger. Erhebungsstand: Jänner 2012, maschinenschriftlich. Einsehbar: beim Kärntner Landesarchiv oder beim Autor.
Herwig Oberlerchner; Helge Stromberger (Hg.): Sterilisiert, vergiftet und erstickt. Das Wüten der NS-Euthanasie in Kärnten, Klagenfurt 2017.