Granig Stefanie

  • geboren im Jahre 1916 in Feld am See
  • deportiert am 25. August  1940 in die NS-Tötungsanstalt Schloss Hartheim und ermordet
  • zuletzt wohnhaft in Feld am See

Stefanie Granig, die Tochter eines Hilfsarbeiters aus Feld am See, wurde am 26. Oktober 1937 in das Landeskrankenhaus Klagenfurt eingewiesen. In den Krankenakten ist vermerkt, dass sie eine geistige Behinderung hatte.

Am 25. August  1940 wurde Stefanie Granig im Rahmen der „T4-Aktion“ gemeinsam mit mehreren Personen in die oberösterreichische Landespsychiatrie Niedernhart bei Linz deportiert und von dort mit einem Omnibus nach Schloss Hartheim gebracht und ermordet.

Quellen und weiterführende Literatur: 
Die namentlich erfassten Opfer der NS-Euthanasiemorde in und aus Kärnten – Auszug aus dem Namensarchiv der Plattform der NS-Opferverbände in Kärnten. Bearbeitung und Konzept: Helge Stromberger. Erhebungsstand: Jänner 2012, maschinenschriftlich. Einsehbar: beim Kärntner Landesarchiv oder beim Autor.
Herwig Oberlerchner; Helge Stromberger (Hg.): Sterilisiert, vergiftet und erstickt. Das Wüten der NS-Euthanasie in Kärnten, Klagenfurt 2017.