Wisiak Maria

  • geboren im Jahre 1893 in ?
  • deportiert am 24. März 1941 in die NS-Tötungsanstalt Schloss Hartheim und ermordet
  • zuletzt wohnhaft in Villach

Die verheiratete Maria Wisiak wurde am 23. Mai 1933 in das Landeskrankenhaus Klagenfurt eingewiesen. Die ärztlichen Untersuchungen ergaben als Diagnose „progressive Paralyse“. Im Allgemeinen bezeichnet der Begriff „progressive Paralyse“ den fortschreitenden Ausfall der motorischen Funktion eines oder mehrerer Körperregionen.

Am 24. März 1941 wurde Maria Wisiak  im Rahmen der  „T4-Aktion“ in die oberösterreichische Landespsychiatrie  Niedernhart bei Linz deportiert und von dort mit einem Bus nach Schloss Hartheim gebracht und ermordet.

Quellen und weiterführende Literatur: 
Die namentlich erfassten Opfer der NS-Euthanasiemorde in und aus Kärnten – Auszug aus dem Namensarchiv der Plattform der NS-Opferverbände in Kärnten. Bearbeitung und Konzept: Helge Stromberger. Erhebungsstand: Jänner 2012, maschinenschriftlich. Einsehbar: beim Kärntner Landesarchiv oder beim Autor.
Herwig Oberlerchner; Helge Stromberger (Hg.): Sterilisiert, vergiftet und erstickt. Das Wüten der NS-Euthanasie in Kärnten, Klagenfurt 2017.